Köln-Tipp – per Rikscha ins Glück

Als meine liebste Freundin standesamtlich geheiratet hat, haben wir ihr eine Fahrt mit der Hochzeitsrikscha vom Standesamt zum Restaurant geschenkt. Die Rikscha allein ist schon einen Beitrag wert – dann fiel mir aber noch ein, dass unser Freund Stefan Schlitt seit 5 Jahren ein Rikschaunternehmen hat und ich ihm doch mal ein paar Fragen stellen könnte.

liebelein-eill, Hochzeitsblog, Rikschafahrt3Stefan mit seiner einer seiner Rikschen.

Also habe ich mich hinten auf die Rückbank geschwungen und während wir eine Runde durch Köln fuhren, habe ich für Euch nach den schönsten und interessantesten Geschichten gefragt.

Was ich noch von meiner Freundin weiß – und was Stefan mir auch bestätigt hat – ist, dass diese Rikschafahrt allein als Paar (trotz November und Regen damals bei meiner Freundin) nach dem ganzen Trubel und dem emotionalen Höhenflug der Trauung eine super schöner Moment ist. Man hat kurz mal Zeit nur für sich, kann das Geschehene verarbeiten und bekommt noch einen Pikkolo zum anstoßen dazu.

Wer will, kann sich kurz durch die Innenstadt fahren lassen und noch ein schnelles Bad in der Menge nehmen, denn positive Reaktionen bekommt man als Brautpaar in so ein Rikscha viele. Vielleicht noch mit einen Schlenker über die Hohenzollernbrücke und dort ein Schloss anbringen – denn da kommt man mit einer Rikscha im Gegensatz zu einem Auto problemlos hin – und sich dann zur Location fahren lassen. Grundsätzlich, sagt Stefan, ist kein Weg zu weit – hat halt was mit Budget und Zeit zu tun.
liebelein-will, Hochzeitsblog-Rikschafahrt2
Unterwegs noch einmal Glück holen an der dicken Nase vom Tünnes.

 

Ebenfalls beliebt ist einfach eine Rikschakolonne um die ganze Gesellschaft vom Standesamt zur Location fahren zu lassen. Gerne auch mit einer kleinen Stadtrundfahrt verbunden. Das sorgt auf jeden Fall für Aufsehen und ist ganz sicher kein alltägliches Erlebnis.

liebelein-will, Hochzeitsblog-Rikschafahrt

Die schönste Fahrt aber, erzählte Stefan, war mal von der Severinstorburg am Rhein entlang zur „Alten Liebe“. Das Brautpaarund die älteren Gäste wurden mit den Rikschas gefahren (das Paar sogar vom Trauzeugen selbst) und die restliche Gesellschaft musste auf geliehenen Fahrrädern selbst in die Pedale treten. Muss super toll gewesen sein.

Grundsätzlich organisiert Stefan rund um Rikschas alles was das Herz begehrt. Mir schenkt er zum Abschied noch ein T-Shirt und eins fürs Töchterchen gleich mit, dann muss er sich auch schon wieder spurten, das Geschäft ruft und Stillstand hat man als Rikschafahrer eben nicht.

http://www.rikolonia.de/

2 Gedanken zu “Köln-Tipp – per Rikscha ins Glück

  1. Ist ja mal eine Sau Coole Idee. Hab ich in mitlerweile 6 Jahren Hochzeitsfotografie noch nie gesehen. Nur halt die Klassiker wie Limo, Hammer, Old-Timer und T1-Bully.

    Vielleicht kommts ja demnächst auch ins Ruhrgebiet :)

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