Winterhochzeit – Wunderschön

Was ihr darüber wissen solltet …

Es bleibt winterlich hier im Blog (nun passen ja auch endlich die Temperaturen) und wir haben Euch heute alles wissenswerte zum Thema Winterhochzeit zusammengestellt. Dafür haben wir uns ein bisschen Hilfe geholt …

Letzte Woche hat sich die liebe Katharina von Herzmoment viel Zeit für mich genommen um mir alles über ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Winterhochzeit zu erzählen. Sie ist Weddingplanerin in Köln und organisiert viele, viele Hochzeiten jedes Jahr. Im letzten Jahr hat sie selbst geheiratet und sich für eine Winterhochzeit entscheiden. Das ist (leider) immer noch recht ungewöhnlich. Dabei kann man im Winter so richtig schön gemütlich Hochzeit feiern.

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Bild: Sarah Dross

Besonders die Monate November und Dezember sind total schöne Monate für eine Hochzeit – neben den Steuervorteilen ;) – denn das ist die Zeit, wo es draussen kalt und weihnachtlich wird. Und drinnen wird es gemütlich und romantisch – wie passend. ;) Überall ist schon weihnachtlich geschmückt, die Leute sind in Vorweihnachts-Stimmung und im Anschluss an die Hochzeit hat man mit den Weihnachtstagen einen tollen Ausklang der spannenden Zeit.

Zeitraum & Vorteile:

Katharina und ihr Mann haben kurz vor Weihnachten geheiratet – als erstes wollte ich natürlich wissen, welche Vorteile sie an diesem Zeitpunkt gesehen haben …

Ein großer, vor allem auch psychologischer, Vorteil ist die Wetter-Unabhängigkeit. Bei jeder Frühlings- oder Sommerhochzeit besteht natürlich die Hoffnung, dass die Sonne scheint und man zumindest einen Teil der Feier draussen abhalten kann. Damit kann man nur leider (wir haben es ja diesen Sommer gesehen ;)) überhaupt nicht planen. Und dann ist die Enttäuschung am Ende doch recht groß, wenn es regnet oder kalt ist. Diese Probleme umgeht man im Winter, denn man plant von vornherein mit Winterwetter.

Alle, die im selben Jahr viele Hochzeiten im Freundes- und Bekanntenkreis haben und sich etwas abheben möchten, haben mit einer Winter-Hochzeit eine tolle Möglichkeit dazu. Sowohl zeitlich als auch stilistisch …

Ein weiterer Vorteil ist, dass in den Monaten November bis Februar im Hochzeits-Bereich absolute Nebensaison ist. So ist es leichter, geeignete Locations, Fotografen & Co zu finden. Das schlägt sich häufig auch in den Preisen nieder. Dadurch ist es übrigens auch für kurzentschlossene wesentlich leichter, ein rauschendes Fest zu organisieren. :) Achtung: Eine Ausnahme ist der 31. Dezember, denn Silvester ist ein recht beliebter Tag für Hochzeiten. Aber auch durch diverse Silvester-Partys sind viele Locations schnell ausgebucht.

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Essen & Trinken:

Wer im Winter heiratet, kann seinen Gästen nach der Trauung prima einen Glühwein-Empfang statt Sekt anbieten. Das ist auf jeden Fall mal etwas anderes und wer mag denn bitte keinen Glühwein. ;) Wer seine Candybar weihnachtlich ausstatten möchte kann auf gebrannte Mandeln, selbst gebackene Weihnachtskekse, kandierte Äpfel und Lebkuchen zurückgreifen.

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Dekoration & Blumen:

Grundsätzlich kann man fast jeden Stil für die Dekoration aufgreifen. Die momentan total angesagten Vintage- und Boho-Trends passen mit ihren natürlichen Materialien wie Holz, Jute, Federn und Spitze super. Und auch die gedeckten Farben dieser Stile lassen sich im Winter gut finden.

Schwieriger wird es da, wenn man sich bunte Wiesenblumen wünscht, denn im Winter sind nicht all die bunten Blumen erhältlich, die man aus dem Sommer kennt.

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Natürlich kann man auch gut auf die weihnachtliche Schiene gehen – mit Tannenzapfen, Sternen, Gold & Glitzer.

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Oder einen Eisprinzessinnen-Effekt mit kühleren Farben und Silber zaubern. Ich finde das passt besonders gut zu den Hochzeiten im Januar & Februar, wenn es draußen noch kalt ist aber gaaaanz langsam wieder auf den Frühling zugeht …

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Übrigens noch ein Tipp für alle: Wenn ihr plant Metallic-Farben wie Gold, Silber oder Kupfer an Eurer Hochzeit einzubinden, könnt ihr in der Weihnachtszeit bestimmt viele Sachen finden. Kerzen und andere Deko-Elemente bekommt man dann überall und hat viel Auswahl und im Frühling könnte das schon wieder schwierig werden.

 

Hochzeits-Outfit:

Klassische „Hochzeitskleider für den Winter“ gibt es eigentlich nicht. Man kann all die schönen Kleider tragen, die sich auch für Sommerbräute eignen, denn die Kirchen sind im Winter beheizt und bei der Feier ist man in den Locations auch im Warmen. Eine warme Jacke zum drüber ziehen ist aber natürlich trotzdem ein Muss! Wollmäntel sehen da zum Beispiel super aus. Dabei müssen die Jacken dann auch nicht unbedingt weiß sein, man kann gut mit seinen Hochzeits-Farben spielen.

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Und für Männer … tja, denen ist ja ohnehin oft zu warm bei Sommerhochzeiten. ;) Insofern sind sie mit dem Anzug auch im Winter gut bedient. Aber für ganz kalte Tage schadet sicher ein Mantel nicht, den man drüber ziehen kann.

 

Kosten:

Dadurch, dass man für das Hochzeits-Outfit etwas mehr Kleidung braucht (also zusätzliche Jacken, einen Schal oder ähnliches) liegen die Kosten hier sicher etwas höher als im Sommer. Dafür sind evtl. einige Dienstleistungen günstiger, da ihr Euch in der Nebensaison bewegt.

 

Tipps:

Achtet bei der Wahl der Location im Winter auf jeden Fall darauf, dass drinnen genügend Platz für alle Gäste ist, da sich wirklich fast alles im Inneren abspielt wird. Da wäre es schade, wenn es zu eng ist und man sich gegenseitig auf den Füßen steht. Und bedenkt, dass es im Winter deutlich früher dunkel wird. Wer also Hochzeitsfotos machen möchte, sollte sich überlegen diese vor der Trauung zu machen (oder alternativ direkt danach und vor dem Empfang). Denn gutes Licht ist absolut wichtig für gute Fotos.

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Und, möchtet ihr jetzt nicht auch gerne im Winter heiraten?

Abschliessend kann man sagen: egal ob Sommer- oder Winterhochzeit, es kann in beiden Jahreszeiten und bei jedem Wetter ein wundervolles Fest und einer der schönsten Tage in eurem Leben werden. Man muss sich aber darauf einlassen wollen, dann kann man im Winter eine wirklich traumhafte und einzigartige Hochzeit zaubern, die bestimmt jeder Gast in Erinnerung behält … :)
Liebe Katharina, an dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank für unser nettes Treffen und deine Zeit, die diesen Beitrag ermöglicht hat!

So, nun gehts auf den Weihnachtsmarkt …
Macht es gut ihr Lieben!
Kristin
Bilder: Sarah Dross & Pinterest

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